Aufgaben von einem Anwalt für Verkehrsrecht
Was der Anwalt aber kann, ist den Mandanten zu unterstützen, ihn eine kompetente MPU Hilfe anbieten und ihn auf die medizinisch-psychologischen Untersuchung vorbereiten.
In der Regel gehen dieser MPU diverse Verkehrsdelikte voraus. Da sind zu nennen:
- Fahren unter Drogeneinfluss,
- Alkohol am Steuer,
- Mehr als 18 Punkte im VZR oder
- Fahren ohne Fahrerlaubnis
- u.a.
Die daraus resultierenden Bußgeldbescheide und Verurteilungen führen dann in der Regel zu einem Führerscheinentzug
Die Betroffenen haben in der Mehrzahl der Fälle für diese Verfahren einen Anwalt beauftragt, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat und versuchen soll, eine Strafmilderung zu erreichen.
Sollte insofern ein Führerscheinentzug beschlossen worden sein und die Fahrerlaubnis erst dann wieder nach einer MPU erteilt werden, kann der Anwalt seinen Mandanten nur unterstützen und ihn entsprechend auf eine MPU vorbereiten; eine MPU Anordnung anfechten, ist somit auch nicht für einen Anwalt für Verkehrsrecht nicht möglich.
Kosten für einen Anwalt für Verkehrsrecht
Wie in allen Bereichen stellt sich aber auch bei einer anwaltlichen Beauftragung in Verfahren des Verkehrsrechts die Frage nach den Kosten. Wer einen Anwalt für Verkehrsrecht mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt, hat in der Regel im Vorfeld einen Bußgeld- oder Ordnungswidrigkeitsbescheid erhalten. Auch ein Strafbefehl z.B. wegen einer Trunkenheitsfahrt ist denkbar. Grundsätzlich muss der Betreffende alle im Zusammenhang mit der Tat stehenden Kosten selber tragen.
Das gilt für den Bescheid an sich, für das Gerichtsverfahren mit sämtlichen Auslagen für Zeugen und Sachverständigen und das gilt auch für das Anwaltshonorar.
Hat der Betreffende allerdings eine entsprechende Verkehrsrechtschutzversicherung abgeschlossen, können die Kosten für das Verfahren und den Anwalt unter Umständen von der Versicherung übernommen werden. Ohne diese konkrete Versicherung wird die Angelegenheit mitunter sehr teuer.

