Typische MPU Testfragen während der Untersuchung

von Marian
MPU Testfragen © Markus Wegner / pixelio.de
Zum Bestehen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung gehört eine gründliche Vorbereitung, da hiermit die persönliche Zuverlässigkeit sowie körperliche und geistige Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges überprüft wird. Zur Vorbereitung auf eine MPU gibt es eine Vielzahl diverser MPU Berater und oder MPU Softwareprogramme, mit deren Hilfe man sich gut auf die MPU und auf die gestellten Fragen vorbereiten kann.

Auf der Suche nach einer MPU Beratungsstelle sollte man gezielt suchen und sich im beste Fall Meinungen Anderer einholen, inwieweit der Anbieter gut ist oder nicht,  da sich unter diesen Anbietern auch vermehrt unseriöse Anbieter finden lassen.

Im Zweifelsfalle sollte man sich bei der Fahrerlaubnisbehörde nach einer seriösen Beratungsstelle erkunden oder gezielt eine verkehrspsychologische Beratung aufsuchen.

Die besten Ergebnisse bei der Vorbereitung auf die MPU erzielt man in der Regel mit einem verkehrspsychologischen Berater oder einem Fachpsychologen für Verkehrspsychologie, da die schwerste Hürde beim Bestehen der MPU nicht die Leistungsdiagnostik oder die ärztliche Untersuchung, sondern das psychologische Gespräch ist.

Das psychologische Gespräch (Explorationsgespräch) zielt darauf ab, dass man sich einsichtig hinsichtlich des in der Vergangenheit begangenen Fehlverhaltens zeigt und sowohl den Auslöser darlegen kann als auch sich der Konsequenz dieses Verhaltens bewusst wird. Es sollten schließlich überzeugende Gründe vorhanden sein, warum in der Zukunft ein derartiges Fehlverhalten unwahrscheinlich sein wird.

Typische Fragen in diesem Gespräch sind z.B. was die Gründe bzw. Ursachen für das Fehlverhalten waren, wie viel getrunken oder konsumiert wurde (bei Fahrten unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss).

Alle Fragen sollten grundsätzlich wahrheitsgemäß beantwortet werden, da ein erfahrener Gutachter ein Lügenkonstrukt sehr schnell erkennen und somit zu einem negativen Ergebnis kommen wird.

Danach wird gefragt, was man aus seinem Verhalten gelernt hat, ob z.B. der Konsum von Alkohol zurückgegangen ist. Hierbei sollte man bestenfalls berichten, dass der Konsum gänzlich eingestellt wurde oder zumindest dann, wenn eine Fahrt angetreten wird.

Zumeist wird auch die Frage gestellt, ob die Veränderungen ausreichend sind, wie man dazu motiviert wurde, wie weitere Auffälligkeiten vermieden werden könnten.

Hier könnte man argumentieren, dass, sofern keinerlei Alkohol mehr konsumiert wird, dies definitiv ausreichend sei, die Motivation erfolgte durch den nach dem Fehlverhalten eingetretenen Denkprozesses und das Realisieren des Fehlers. Bei Punktesündern (Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte), könnte man argumentieren, dass man sich ganz anders im Straßenverkehr verhält, d.h. viel defensiver und rücksichtsvoller fährt, um keine anderen Personen zu gefährden.

Die hier aufgezählten Testfragen und mögliche Antworten sind nur ein kleiner Ausschnitt, der Fragen, die während der MPU gestellt werden können. Des Weiteren sind die Antworten nicht zwangsweise richtig. Es sind lediglich Anregungen und garnatieren nicht, das psychologische Gespräch bzw. den MPU Test zu bestehen!

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